07.05.09 07:06 Alter: 10 yrs

Klarer Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft

Dillingen

Der Vorsitzende der Mittelstandsunion Dillingen, Xaver Abele, hatte den CSU-Bundestagsdirektkandidaten Ulrich Lange zu einer Diskussionsveranstaltung bezüglich der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf den Dillinger Mittelstand eingeladen.

Zu Beginn seiner Ausführungen unterstrich Lange, dass er als echter Freiberufler die Probleme der mittelständischen Unternehmen sowie des Handwerks der Region aus seiner täglichen Praxis kenne. In seinen grundsätzlichen Ausführungen zur Mittelstandspolitik betonte der Stimmkreiskandidat, dass es jetzt gelte, ordnungspolitischen Kurs zu halten. „Ich bin ein klarer Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft! Es wäre falsch, in der jetzigen Krise die bewährten Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft über Bord zu werfen. An den Grundprinzipien des Privateigentums, des Wettbewerbs und der privaten Haftung muss festgehalten werden“, betonte der Nördlinger Rechtsanwalt. Heftig kritisierte Lange das Fehlverhalten vieler Marktakteure, insbesondere vieler Banker. Die Finanzkrise sei die Folge der Verletzung der Spielregeln und der Aufgabe ethischer Grundlagen der Marktwirtschaft, in dem gegen die Prinzipien des ehrbaren Kaufmanns verstoßen worden sei. „Deshalb muss der Staat klare und harte Rahmenbedingungen setzen, um diese Art der Auswüchse und Fehlentwicklungen künftig zu verhindern“, forderte Ulrich Lange.

Die mittelständischen Betriebe der nordschwäbischen Region hätten aber ihre Bodenständigkeit und auch ihre hohe soziale Verantwortung immer bewahrt. Lange lobte den Mittelstand insbesondere für die Schaffung der vielen Lehrstellen. „Nur wenn wir unseren Jugendlichen die Möglichkeit zu einer fundierten und zukunftsorientierten Ausbildung ermöglichen, werden wir in unserer Gesellschaft Akzeptanz finden. Unser Mittelstand ist hier ein sehr gutes Vorbild“.

Lange versprach den Anwesenden, die Probleme und Anregungen der Infrastruktur des nordschwäbischen Raumes in Berlin zu thematisieren. „Ich werde als Anwalt für Nordschwaben die Belange des Mittelstandes und des Handwerks nachhaltig vertreten“.

Im Anschluss an die Ausführungen des Bundestagsdirektkandidaten folgte eine intensive Diskussion über die derzeitige Finanzkrise und die Auswirkungen auf den Mittelstand. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass die Region die aktuelle Krise letztlich erfolgreich überwinden kann. „Die nordschwäbischen Betriebe sind gut aufgestellt!“, so die einhellige Meinung. Einig war man sich auch bei dem Wunsch nach einer großen Steuerreform, die die mittelständischen Unternehmen ebenso entlasten sollte wie die Arbeitnehmer.


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