10.09.18 12:59 Alter: 65 days

Ehrenamt stärken

Berlin

Der Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu dem auch der CSU-Abgeordnete Ulrich Lange gehört, hat letzte Woche in Berlin eine Initiative zur Stärkung des Ehrenamts und des bürgerschaftlichen Engagements beschlossen. „Das Ehrenamt ist ein tragender Pfeiler unseres Gemeinwesens. Hier für Verbesserungen und Erleichterungen zu sorgen halte ich für ungemein wichtig, denn durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger stärken wir unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Gefühl von Heimat“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lange.

In der Initiative werden eine Reihe an Aspekten berücksichtigt. So sollen etwa Bürokratie und komplexe administrative Hürden für ehrenamtliche Tätigkeiten abgebaut und mehr Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werden. „Es geht darum gerade kleineren Initiativen in der Startphase keine unnötigen Steine in den Weg zu legen“, so Lange.

Außerdem soll eine tragfähige Lösung gefunden werden, um eine mögliche Anrechnung von Aufwandsentschädigungen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten auf vorzeitige Rentenbezüge zu verhindern. Auch die Eintragungsfähigkeit von Vereinen mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb soll verbessert werden. „Das ist ein ganz wichtiger Punkt“ sagt Lange. „Damit wollen wir vor allem Dorfläden helfen.“ Diese sollen nach Willen der CDU/CSU-Fraktion künftig als Idealvereine eintragungsfähig sein, wenn sie nicht auf Gewinnerzielung und Gewinnausschüttung an die Mitglieder ausgerichtet sind.

„Insgesamt ist es wichtig, dass wir all denen, die sich ehrenamtlich engagieren auch die Anerkennung und Wertschätzung zuteil werden lassen, die sie verdienen. Niemandem sollten aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit Nachteile entstehen“, betont Lange. Ein wichtiger Beitrag dazu sei im Übrigen auch die Sanierung von Sportanlagen, Schwimmbädern und gemeinnützigen Begegnungsorten. Für deren Bundesförderung setzt sich Lange, der in Berlin u.a. für die Städtebauförderung zuständig ist, mit Nachdruck ein. „Die Bundesförderprogramme für die Sanierung von kommunalen Einrichtungen und Begegnungsstätten sind ein sinnvoller Beitrag des Bundes, der in vielen Fällen auch dem Ehrenamt zugute kommt. Auch hierdurch wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt“, erklärt Lange.


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