14.09.09 21:27 Alter: 10 yrs

Radtour durch den Landkreis Dillingen

Aislingen - Glött - Holzheim - Binswangen - Wertingen
Beim holzverarbeitenden Betrieb Sailer in Glött

Eine Radtour führte den CSU-Bundestagsdirektkandidaten des Bundeswahlkreises Donau Ries, Dillingen und Teilen von Aichach-Friedberg Ulrich Lange sowie den CSU-Listenkandidaten Ralf Kindelmann von Aislingen nach Wertingen.

Zu Beginn der Radtour am Hauptplatz in Aislingen konnte der CSU-Ortsvorsitzende Klaus Beyrer den neu gestalteten Hauptplatz präsentieren. Auf Nachfrage von Ulrich Lange erläuterte Klaus Beyrer, dass der Brunnen vom örtlichen Frauenbund gestiftet wurde. Weiters legte Klaus Beyrer den Anschluß der Aislinger Kanalisation nach Dillingen, sowie die momentanen Vorhaben der Gemeinde Aislingen dar. Neben der Ausweisung von Baugebieten steht der Versuch Baulücken in der Gemeinde zu schließen, sowie Besitzer leerstehender Gehöfte im Ortskern bei der Sanierung zu unterstützen.

Nach diesem informativen Bericht begann die Radtour von Ulrich Lange und Ralf Kindelmann. Erster Zwischenstopp war die Gemeinde Glött. Bürgermeister Friedrich Käßmeyer konnte Glött als schuldenfreie Gemeinde präsentieren. Die im Jahr 2009 geplanten Investitionen von 350.000 € führen wir komplett mit Eigenmitteln aus. Beispiel hierfür ist die Sanierung des Dachstuhls des Fuggerschen Amtshauses, so Bürgermeister Käßmeyer. Ulrich Lange zeigte sich erfreut, dass in Glött nachhaltige Politik gemacht werde und die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen. Eine derartige Politik sei beispielhaft, so Ulrich Lange. Die Probleme der Landwirtschaft, speziell der Milchwirtschaft erläuterte Friedrich Käßmeyer auf seinem Bauernhof. Ein weiterer Programmpunkt in Glött war die Betriebsbesichtigung des Holzverarbeitenden Betriebes Sailer. Das vor 100 Jahren als Sägebetrieb gegründete Unternehmen ist jetzt seit 30 Jahren auf die Weiterverarbeitung von Holz spezialisiert. Mit 25 Angestellten produziert die Fa. Sailer Holzprofile für Großabnehmer. Die Produkte werden mit 4 eigenen Lastzügen zu den Kunden transportiert. Ulrich Lange zeigte sich beeindruckt von der effizienten Holzbearbeitung und der modernen computergesteuerten Trocknungsanlage.

Nach einer weiteren Etappe mit dem Fahrrad konnten sich die Kandidaten in Holzheim an der Gas Tankstelle von Clemens Peter über die Möglichkeiten der bivalent mit Flüssiggas und Benzin betrieben Autos informieren. Die 1952 gegründete Tankstelle hat seitdem immer wieder auf die Veränderungen im Treibstoffmarkt reagiert und mit Investitionen neue Brennstoffe vermarktet. So wurde 2005 die Flüssiggastankstelle in Betrieb genommen.  Bei einer Fahrleistung von 20.000 km sind ca. 900 € jährliche Einsparungen beim Kraftstoff möglich. Dem stehen ca. 2.500 € Umbaukosten für die Nachrüstung der Autos entgegen, so Clemens Peter. Wichtig sei auch, dass mit dem Flüssiggasantrieb auch eine Einsparung von 1 to CO2 pro Jahr die Umwelt entlaste. Auf Nachfrage von Ulrich Lange erklärte Clemens Peter, dass eine Explosionsgefahr bei einem Unfall auszuschliessen sei, da das Gas dann kontrolliert abgefackelt werde.

Die nächste Etappe führte das Radteam um Ulrich Lange zur Synagoge in Binswangen. In einem beeindruckenden Film wurde den Teilnehmern die wechselvolle jüdisch-deutsche Geschichte Binswangens gezeigt. Die ersten Nachweise über eine jüdische Besiedlung Binswangens sind in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts zu finden. In den Jahren 1836 und 1837 wurde anstelle eines Holzbaues die neue Schul, das jüdische Wort für Synagoge, erbaut. Nach dem Vorbild der Synagoge in Ingenheim. Erstmals wurde dabei das maurische Motiv des Hufeisenbogens im Synagogenbau verwendet. Die Anteil der jüdischen Bevölkerung in Binswangen betrug damals 34% der Einwohnerzahl, dieser sank wegen Abwanderungen bis 1933 auf 4%. Im Jahre 1938 wurde die Synagoge am Tag nach der Reichpogromnacht von SA Männern geschändet und geplündert. Nur die Nähe der angrenzenden Bebauung verhinderte dass die Synagoge in Flammen aufging. Nach der Ersteigerung der Synagoge im Jahre 1987 durch den Landkreis Dillingen wurde das Gebäude prachtvoll restauriert und stehe für Veranstaltungen zur Verfügung. Das Motto des Films  “Die Schul bewahren“ wurde in Binswangen in vorbildlicher Weise realisiert, so Ulrich Lange.

Nach der letzten Etappe des Radweges konnten sich Ulrich Lange und Ralf Kindelmann im Wertinger Kreiskrankenhaus über Stand der Baumaßnahmen informieren. Der im Bau befindliche Bettentrakt soll im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen werden, so CSU Ortsvorsitzender Alfred Schneid.


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