19.03.19 15:46 Alter: 265 days

Bund investiert massiv im Landkreis Donau-Ries

Donau-Ries

Der Bund hat im vergangenen Jahr gut 10 Mio. Euro in die Bundesstraßen im Landkreis investiert. „Einen klaren Schwerpunkt haben wir auf die B2 gelegt, dort fand mit der Deckenbaumaßnahme bei Monheim mit einem Volumen von ca. 4,5 Mio. Euro die mit Abstand größte Einzelmaßnahme statt“, so CSU-Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange. Außerdem wurden die Ortsumfahrungen der beiden großen Städte Donauwörth und Nördlingen erneuert. „Mit rund 1,7 Mio. Euro für die Südspange Donauwörth und 2,5 Mio. Euro für die OU Nördlingen hat der Bund auch diese wichtigen Achsen saniert“, erklärt Lange.

Wie bereits angekündigt geht es in diesem Jahr an der B2 mit der Anschlussstelle Monheim-Mitte weiter. „Die B2 bildet aus Sicht des Bundes eine wichtige Achse. Daher wird dort auch kontinuierlich investiert. Der Einbau des lärmmindernden Asphalts bei Donauwörth im vorletzten Jahr und die aktuelle schrittweise Fahrbahnerneuerung zwischen Donauwörth und Augsburg zeigen dies ebenfalls deutlich. Wir werden als Bund unserer Verantwortung für die Bundesstraßen absolut gerecht“, so Lange. Der von der CSU in Berlin angestoßene Investitionshochlauf komme somit auch spürbar in der Region an.

Perspektivisch bildet das Stück B2 zwischen Kaisheim und Monheim einen wichtigen Schwerpunkt. „Wir haben dort gerade in den Stoßzeiten lange Rückstaus in Richtung Donauwörth. Diese sollten in den nächsten Jahren unbedingt beseitigt werden. Mit dem Straßenbauamt wurden hierzu verschiedene Varianten erörtert. Mir war dabei wichtig, dass wir am Ende auf eine faktische 4-Streifigkeit in diesem Bereich kommen“, erläutert Ulrich Lange. Eine Variante sieht vor, dass auf dem 2 Kilometer langen Stück zwischen dem Berger-Kreuz bei Donauwörth und der AS Kaisheim ineinander übergehende Verflechtungsstreifen angelegt werden. Somit würde ein praktisch 4-streifiger Querschnitt entstehen. „Das gleiche Prinzip haben wir auch für die neue Lechbrücke an der B16 bei Rain vorgesehen“, erklärt Lange. Auf diese Weise könne es gelingen, punktuelle Engpässe mittelfristig zu entschärfen.

Aktuell laufen die Voruntersuchungen des Streckenabschnittes. „Mit Prognosen von rund 21.000 Fahrzeugen am Tag liegen die Verkehrszahlen sehr hoch. Ich gehe daher durchaus davon aus, dass wir dort die 4-Streifigkeit wie erläutert realisieren können. Denn auch für den Bund macht eine derartige Investition nur Sinn, wenn die Verkehrssituation vor Ort am Ende auch nachhaltig verbessert wird“, so MdB Ulrich Lange.


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