05.04.19 13:57 Alter: 76 days

Krone im Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“

Oettingen

MdB Ulrich Lange: „Es ist geschafft: Die Jury des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat entschieden, die Sanierung des Hotels Krone zu fördern. Und das nicht zu knapp: Der Bund stellt für die Stadt Oettingen 9,76 Mio. Euro zur Verfügung, das sind 86,95 Prozent der förderfähigen Kosten.

Die interdisziplinär besetzte Jury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Marco Wanderwitz begründet die extrem hohe Förderung für die Krone damit, dass der hohe Denkmalwert des Objekts und die Bedeutung des Gasthofs ihn als Ortsmittelpunkt zu einem guten Beispiel der äußerst erhaltenswerten Fachwerkarchitektur der Residenzstadt im Ries machen.

MdB Ulrich Lange: „Auch wenn es noch etliche Konkurrenzvorhaben gab, die ebenfalls gute Gründe für eine Förderung vorgelegt haben, hat sich das Oettinger Projekt durchgesetzt. Deshalb freue ich mich sehr, dass die zahlreichen Gespräche, die ich mit Vertretern des Innenministeriums aber auch mit den Jury-Mitgliedern geführt habe, dieses positive Votum zur Folge haben.“ In diesem Zusammenhang weist Lange auch auf die hervorragende Zusammenarbeit mit Vertretern des Bayerischen Bauministeriums und der Regierung von Schwaben hin, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, eine solche hohe Förderung zu erreichen.

„Jetzt muss die Stadt Oettingen und der Stadtrat die Weichen dafür stellen, dass die weiteren entsprechenden Maßnahmen beschlossen werden, damit die Sanierung der Krone beginnen und die Gelder auch abfließen können. Der Bund hat seine Hausaufgaben gemacht“, betont Lange. Der CSU-Bundestagsabgeordnete weist darauf hin, dass die Fördermittel nicht für den Kauf der Krone durch die Stadt eingesetzt werden dürften. Die Zahlungen würden in gewissen Tranchen vom Bund direkt an die Stadt Oettingen als für die Sanierung zuständigen Ansprechpartner fließen. Deshalb geht Lange davon aus, dass die Stadt Oettingen und der Besitzer sich schnell zu Gesprächen treffen und zu einer Einigung im Rahmen der Verkaufsverhandlungen kommen werden. Hier stehe sowohl die Stadt Oettingen als auch der Besitzer gegenüber der Stadt in der Verantwortung. Für private Spekulationen sei da kein Platz, so Lange weiter.


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