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Baukindergeld für 1800 Familien im Bundeswahlkreis – aber einige gehen leer aus

Am Jahresende läuft die letzte Möglichkeit aus, die Auszahlung des äußerst erfolgreichen Baukindergelds zu beantragen. Ulrich Lange, der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Donau-Ries, informiert: „Von Anfang 2018 bis 30. September 2022 stellten im

O Landkreis Donau-Ries 817 Familien,

O Landkreis Dillingen 744 Familien und im

O nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg rund 250 Familien

einen Antrag auf Baukindergeld. Deutschlandweit haben wir mit dem Baukindergeld über 300.000 Familien dabei unterstützt, in die eigenen vier Wände zu ziehen.“ Mit dem Baukindergeld fördert der Bund den erstmaligen Erwerb von Wohneigentum für Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und unterhalb einer gewissen Einkommensgrenze. Sie erhalten ab Einzug für zehn Jahre einen Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro je Kind und Jahr. Doch einige Familien werden die Fördermittel nicht wie geplant erhalten, obwohl sie fest mit dem Geld gerechnet haben. Ulrich Lange erklärt: „Es gibt beim Baukindergeld zwei maßgeblich Stichtage: Die Unterschrift unter den notariellen Kaufvertrag oder die Erteilung der Baugenehmigung musste zwischen 1.1.2018 und 31.03.2021 liegen. Der Antrag auf Baukindergeld wird dann nach Einzug ins neue Heim gestellt. Dafür hatten wir eine Frist bis 31.12.2023 vorgesehen. Die Ampelregierung hat nun aber den Stichtag um ein ganzes Jahr vorgezogen, auf Ende 2022. Familien, die noch von der Förderung profitieren wollen, aber bislang keinen Antrag gestellt haben, müssen jetzt also schnell sein. Problematisch wird es für Familien, die noch nicht in die neue Immobilie einziehen konnten, weil es beispielsweise wegen gestiegener Baukosten oder aufgrund von Materialknappheit Verzögerungen gab. Diese werden von der Bundesregierung leider im Stich gelassen.“

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