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Donau-Ries: 115 Mio. Euro KfW-Förderung gehen in Landkreis



Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im vergangenen Jahr wegen der geopolitischen und wirtschaftlichen Krisen ein Rekordvolumen an Förderkrediten ausgegeben. Der Umfang der Darlehen stieg 2022 um 56 Prozent auf 166,9 Milliarden Euro, wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) heute mitteilte.


Im Landkreis Donau-Ries liegen mit 922 Förderzusagen in Höhe von insgesamt 115,4 Millionen Euro die KfW-Förderungen auf hohem Niveau. Das berichtet Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange. Mit 499 Zusagen profitierten dabei vor allem private Kundinnen und Kunden von den Angeboten der staatlichen Förderbank in den Bereichen „Wohnen und Leben“ und „Energieeffizienz und erneuerbare Energien“.


Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange: „Die Förderzahlen in unserem Landkreis belegen die weiterhin hohe Nachfrage nach energieeffizientem Bauen und Sanieren. Das Hin und Her der Bundesregierung bei der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude im letzten Jahr hat jedoch zu einem großen Vertrauensverlust in der Bevölkerung in die staatliche Unterstützung geführt. Wir brauchen hier mehr Verlässlichkeit, auch in Anbetracht der aktuell unsicheren Lagen, der hohen Baukosten und Zinsen.“


Der größte Teil der Förderung der Energieeffizienz für private Haushalte wurde im Rahmen des BEG-Wohngebäudezuschuss ausgeschüttet. Hieraus entfielen 206 Zusagen mit einem Volumen von 27,4 Millionen Euro.

Zudem eine auffallend hohe Nachfrage verzeichnete das Baukindergeld, das im Jahr 2018 die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag ermöglichte, mit über 124 Zusagen und einem Zuschuss von 2,6 Millionen Euro. Die Ampel-Regierung hat Ende 2022 diese attraktive Unterstützung für Familien jedoch wieder auslaufen lassen.


Neben den privaten Kunden kamen die Angebote der KfW auch der Wirtschaft im Landkreis Donau-Ries zugute. In diesem Bereich verzeichnete die staatliche Förderbank im Jahr 390 Zusagen mit einem Volumen von 52,9 Millionen Euro. Die größte Nachfrage hatte dabei mit 285 Zusagen und einem Volumen von 500.000 Euro der Zuschuss zur gewerblichen Ladeinfrastruktur, „was zwar ein deutliches Zeichen dafür ist, dass unsere Unternehmen klar auf nachhaltige Mobilität setzen“, so Lange. Aber auch diese Förderung habe die aktuelle Bundesregierung zur Enttäuschung des Mittelstands und entgegen ihrer Wahlversprechen zur Energiewende eingestellt.

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