Radweg Bissingen–Mönchsdeggingen soll Nachbarn zueinander bringen


Vorstellung des gemeinsamen Radwegprojekts (v.l.): Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, die Mönchsdegginger 1. Bürgermeisterin Karin Bergdolt und Bissingens Erster Bürgermeister Stephan Herreiner (Foto: Büro Lange)



Der Markt Bissingen im Landkreis Dillingen und die Gemeinde Mönchsdeggingen im Landkreis Donau-Ries versuchen schon seit vielen Jahren einen Radweg als Verbindung der beiden Gemeinden zu realisieren. Dank des vom Bund aufgelegten Förderprogramms "Stadt und Land" nimmt der Radweg konkrete Konturen an. Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange informierte sich daher vor Ort über den Stand der Planungen und Antragstellungen und sicherte seine Unterstützung bei der Genehmigung und der Umsetzung zu. „Ich freue mich sehr über dieses


Der Bund, so Lange, hat die Mittel für den Radverkehr auf ein nie dagewesenes Niveau aufgestockt: Bis 2023 stehen deutschlandweit rund 1,46 Milliarden Euro für den Radverkehr zur Verfügung. Allein für das Sonderprogramm „Stadt und Land“ werden bis 2023 rund 660 Millionen Euro bereitgestellt. „Mit dem Programm schaffen wir echte Anreize, um mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr zu verlagern – insbesondere in unserem ländlichen Raum“, unterstreicht der Bundestagsabgeordnete.


Laut Bissingens Erstem Bürgermeister Stephan Herreiner führt der Radweg auf Bissinger Gemeindeflur ausschließlich über vorhandene Feldwege und größtenteils entlang des Waldrandes. Somit entstünde ein landschaftlich außerordentlich reizvoller Radweg entlang der Kesseltalaue und würde zudem die Sicherheit der vorhandenen Radpendler zwischen den beiden Kommunen enorm verbessern. „Mit dieser Maßnahme könnten die Fahrradfahrer von der vielbefahrenen Staatsstraße 2221 auf einen sicheren Radweg ausweichen und zudem beide Gemeinden touristisch weiter aufwerten“, erläutert Bürgermeister Herreiner.


Mönchsdeggingens 1. Bürgermeisterin Karin Bergdolt: „Der Radweg Mönchsdeggingen–Bissingen ist ein lang ersehntes Projekt der Bevölkerung vor Ort und schließt eine Lücke im vorhandenen Radwegenetz. Der Radweg verbindet die Regionen Ries und Kesseltal und bringt Nachbarn zueinander. Nutzbar als Arbeitsweg, für die Landwirtschaft und im Freizeit- und Erholungsbereich wird eine Infrastruktur geschaffen, die die Lebensqualität "Zuhause" erheblich erhöht.“


„Insbesondere für unsere Gemeinden ist dieses Sonderprogramm eine Riesenchance. Das Geld kommt schnell und unbürokratisch dort an, wo es den größten Nutzen stiftet. Der Bund schafft die Rahmenbedingungen und die Kommunen entscheiden mit den Ländern, welche Maßnahmen sich vor Ort am besten eignen. Ziel ist eine möglichst flächendeckende, getrennte und sichere Radverkehrsinfrastruktur. Damit soll ein attraktives Angebot geschaffen werden, das immer mehr Menschen überzeugt, auf das Rad zu steigen“, erklärt der in Berlin für Verkehr zuständige stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende. Die Maßnahmen der Länder und Gemeinden werden mit bis zu 75 Prozent, bei finanzschwachen Gemeinden und bei Gemeinden in strukturschwachen Regionen sogar mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Förderanträge für das Radwege-Sonderprogramm „Stadt und Land“ können noch bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden. Eine Voraussetzung ist, dass die Projekte bis 2023 umgesetzt werden können. Weitere Informationen: www.bmvi.de/bag-sonderprogramm-stadt-land

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