Städtebauförderung für zwölf Kommunen im Landkreis Donau-Ries


Aus dem Fördertopf "Wachstum und nachhaltige Entwicklung" erhält die Stadt Nördlingen 300.000 Euro unter anderem für die Gestaltung des Bahnhofsareals.


Bund und Freistaat Bayern unterstützen in diesem Jahr 13 Projekte in zwölf Kommunen im Landkreis Donau-Ries mit insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro aus drei Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung.


Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange:

„Der Bund investiert in diesem Jahr innerhalb der verschiedenen Förderprogramme rund 900 Millionen Euro in den Städtebau. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will, dass sich Städte und Gemeinden in ganz Deutschland zukunftsorientiert und nachhaltig weiterentwickeln. Mit dem Bundesanteil an der Förderung wird ein starker Beitrag auch für unsere Heimat geleistet. Ich freue mich sehr, dass dies in so vielen Kommunen unseres Landkreises nun sichtbar werden kann“.


Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler:

„Ich habe mich gerne im Bayerischen Landtag für die Förderung des Freistaats eingesetzt und freue mich, dass dadurch unsere Innenstädte gestärkt und die Attraktivität erhöht werden können. Dieses Geld für unsere Kommunen ist bestens angelegt, weil es gezielt vor Ort für wichtige Maßnahmen eingesetzt wird. Hier weiß man schließlich am besten, wo der Schuh drückt.“


Die größte Einzelsumme erhält die Stadt Harburg mit 582.000 Euro für die Altstadtsanierung. Donauwörth wird mit 540.000 Euro für die Innenstadt und mit 210.00 Euro für die Alfred-Delp-Kaserne gefördert. Nördlingen kann mit 300.000 Euro für die Altstadt und den Bahnhofsbereich rechnen. Auhausen erhält die gleiche Summe für den Ortskern und Wemding 180.000 Euro für die Altstadt. Daneben werden Mertingen mit 120.000 Euro, Oettingen und Wallerstein mit jeweils 60.000 Euro, Asbach-Bäumenheim, Monheim, Rain und Tapfheim mit jeweils 30.000 Euro bei ihren kommunalen Bauvorhaben unterstützt.


Heuer stehen in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Sozialer Zusammenhalt“, „Lebendige Zentren“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für ganz Bayern insgesamt 193,5 Millionen Euro für 434 Gemeinden zur Verfügung.


Förderschwerpunkte sind die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, der Erhalt und die Wiederbelebung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung. Aber auch Maßnahmen des Klimaschutzes sowie zur Anpassung an den Klimawandel, zur Verbesserung der grünen und blauen Infrastruktur wie z.B. Parks oder Wasserspielplätze und des Wohnumfelds sowie des öffentlichen Raums fallen darunter.

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