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Spatenstich für die Ortsumgehung Dinkelsbühl ist ein wichtiger Schritt für die Region

  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Spatenstich für die B25-Ortsumfahrung von Dinkelsbühl. Bild rechts: Bayerischer Verkehrsminister Christian Bernreiter (links) und Artur Auernhammer MdB (rechts)


Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Firmen wurde am Freitag, 19.06.2026, der feierlich erste Spatenstich für die Ortsumfahrung Dinkelsbühl gesetzt.

 

Ulrich Lange, direkt gewählter Abgeordneter für den benachbarten Landkreis Donau Ries und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, erklärt:

„Im vergangenen Jahr haben wir im Bund die Baufreigaben für baureife Bundesfernstraßenprojekte beschlossen. Dem lassen wir nun Taten folgen, so dass es auch hier heißt: Endlich Baustelle! Mit dem Spatenstich für die Ortsumgehung Dinkelsbühl beseitigen wir ein großes Nadelöhr. Circa 28 Millionen Euro an Bundesmitteln stellen wir dafür zur Verfügung.

Auf der wichtigen Achse B 25 zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl ist der heutige Spatenstich nach Wallerstein, Fremdingen und Greiselbach bereits die vierte wichtige Bundesstraßenmaßnahme innerhalb von zwölf Jahren. Denn die B 25 ist eine Lebensader für Pendler, Wirtschaft und Tourismus in Nordschwaben und im südlichen Westmittelfranken und genießt deshalb hohe Priorität.

 

Artur Auernhammer, Bundestagsabgeordneter für Dinkelsbühl, hat sich ebenfalls seit Jahren intensiv für das Projekt eingesetzt: Er macht deutlich: „Der heutige Spatenstich für die B25-Ortsumfahrung in Dinkelsbühl ist ein starkes Signal: Nach jahrzehntelangem Ringen wird ein für die Region zentrales Infrastrukturprojekt endlich umgesetzt. Viele Hürden mussten überwunden werden, darunter auch die Klage des Bund Naturschutz. Ebenso wichtig ist die Finanzierung durch den Bund. Mein Dank gilt der Bundesregierung, insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Parlamentarischen Staatssekretär Ulrich Lange, die das Projekt entscheidend vorangebracht haben, sowie allen, die sich in den vergangenen Jahren eingesetzt haben. Ich wünsche eine unfallfreie und zügige Bauzeit, so dass der Ausbau tatsächlich bis Ende 2029 abgeschlossen ist.“

 

Lange und Auernhammer betonen: „Das Projekt kann nur deshalb Realität werden, weil alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben. In diesem guten Miteinander muss es nun weitergehen. So sorgen wir für eine Infrastruktur, die der Wirtschaft dient, die Menschen vor Ort entlastet und so die Region insgesamt stärkt.“

 

Hintergrund:

Mit der offiziellen Eröffnung der Wallerstein-Umgehung im Jahr 2014 wurde die Verkehrsachse Nördlingen – Dinkelsbühl kontinuierlich ausgebaut: Die Ortsumgehung von Fremdingen wurde 2017 fertiggestellt, der Ausbau südlich von Wilburgstetten bei Greiselbach folgte im Jahr 2021 – und nun wird die Ortsumgehung Dinkelsbühl Realität. Das Projekt Ortsumgehung Dinkelsbühl hatte im Juni 2024 nach langen Verfahren bestandskräftiges Baurecht erhalten.

Die zweistreifige Ortsumgehung mit 3,5 Kilometern Länge soll bis Ende 2029 fertiggestellt sein.

 
 
 

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